MIKRODERMABRASION
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Die Mikrodermabrasion das moderne,
effektive Verfahren des Hautpeelings
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Peelen für die Schönheit, schon
im alten Ägypten wurde die Hautabschleifung praktiziert. Ägypterinnen,
so steht es in Schriften des Altertums schmirgelten sich mit
Nilschlamm ihre Haut um eine Verbesserung der Hautstruktur zu
erreichen. Die Spartaner benutzten dazu Seesand und Mandelkleie.
Heute wird zum Abtragen der oberen Hautschicht die Mikroderm-
abrasion eingesetzt.
Die Anwendungsmöglichkeiten einer Mikrodermabrasion
sind vielfältig. Bei atrophischer, unreiner und großporiger
Haut. Bei Hautproblemen wie oberflächliche Narben, Akne, Überverhornung,
Pigmentflecken, Falten, Aknenarben, Dehnungs- oder
Schwangerschaftsstreifen ist eine Behandlung erfolgreich.
Wie funktioniert die Mikrodermabrasion?
Die Mikrodermabrasion beruht
auf einem Verfahren zum Abtragen der oberen Schichten der
Epidermis. Mit Hilfe eines Unterdrucksystems und feinen
Kristallen wird mit einem Handstück, das über die Haut
gleitet, Zellmaterial abgetragen und gleichzeitig in einen Behälter
abgesaugt. Mit verschiedenen Körnungen kann man die Kristalle
dem jeweiligen Hautbild anpassen. Das Gerät lässt sich in der
stärke des Vakuums und der Fließgeschwindigkeit dem Hautbild
anpassen. Mit längs oder quer Bewegungen wird das Handstück über
die zu behandelnde Hautfläche geführt. Je nach Hautzustand und
Hautbild reicht es dabei einmalig oder auch mehrmalig über die
Hautareale zu gleiten.
Durch die Mikrodermabrasion
werden die abgestorbenen Hautzellen der Hornschicht abgetragen
und dabei die Basaltschicht stimuliert. Die Zellteilung wird
nachhaltig beeinflusst. Die Durchblutung wird gefördert. Die
Kollagensynthese wird gesteigert was zu einer besseren Elastizität
des Gewebes führt.
Nach der
Behandlung mit Mikrodermabrasion
Die Haut kann nach der Behandlung
leicht gerötet sein, was nach wenigen Stunden wieder abklingt.
Die Haut sollte danach für eine Woche vor intensiver
Sonneneinstrahlung auch künstlichem Sonnenlicht und
chlorhaltigem Wasser geschützt werden. Für eine
Gesichtsbehandlung ist daher die lichtärmere Jahreszeit von ca.
Oktober- März empfehlenswert.
Die Haut ist jetzt besonders
aufnahmebereit für Pflegeprodukte z.B. Kollagenmasken,
Ampullen, regenerierende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe.
Noch intensiver ist der Effekt wenn
mit Hilfe eines Ultraschallgerätes (Phonophorese) die
nachfolgende Pflege in die Haut geschleust wird, da die
Wirkstoffe noch tiefer in die Haut eindringen. Durch eine
gezielte Heimpflege ist eine nachhaltige Wirkung der Behandlung
lange Zeit sicht- und spürbar.
Das Hautbild ist in der Regel
bereits nach der ersten Behandlung verbessert. Für einen längerfristigen
Erfolg ist eine Kuranwendung mit sechs bis zwölf Behandlungen
sinnvoll, wobei zwischen den einzelnen Sitzungen je nach
Indikation sieben Tage oder mehr liegen sollten.
Die Behandlungsergebnisse sind
Grundlage einer sachgerechten Ausbildung und Weiterbildung mit
den apparativen Geräten.
Kontraindikationen
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bei Krebs oder Tumoren
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bei krankhaften, entzündlichen
Hautzuständen
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bei Einnahme von Kortison
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bei Herpes
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bei Neurodermitis,
Schuppenflechte
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bei Einnahme von
Akne-Medikamenten (auch 12 Monate danach)
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