FETTIGE
HAUT
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Wie Sie eine eher fettige Haut
behandeln
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Die fettige Haut besitzt folgende Merkmale:
Ist schlecht durchblutet, sieht fahl aus
Ist eher grobporig
Ist dick und glänzend
Die fettige Haut neigt oft zu Unreinheiten in Form von Mitessern (Komedonen) und Akne. Andererseits ist sie relativ widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und Sonne und neigt kaum zur Faltenbildung.
Bei der fettigen Haut unterscheidet man zwischen zwei Typen:
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fett-feuchte Haut (Seborrhoe oleosa)
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fett-trockene Haut (Seborrhoe sicca)
Beide Typen der fettigen Haut enthalten durch übermäßige Talgproduktion zu viel Fett, unterscheiden sich jedoch durch Ihren erheblichen Unterschied an Feuchte.
Die fett-feuchte Haut tritt vor allem bei Jugendlichen auf.
Die fett-trockene Haut entwickelt sich in der Regel aus einer ursprünglich fett-feuchten Haut und ist durch trockene, sich leicht lösende Fettschuppen geprägt.
Die fett-trockene Haut ist etwas empfindlicher und spannt aufgrund des Feuchtigkeitsmangels (tritt vor allem nach dem Waschen auf).
Die fettige Haut kann erblich veranlagt sein. Eine übermäßige Talgproduktion tritt jedoch auch bei einem Überschuss an männlichen Hormonen, durch hohen Temperaturen (z. B. übermäßige Saunabesuche) und durch das Einwirken von UV-Strahlen auf.
Reinigung der fettigen Haut
Die Reinigung hat zum Ziel, die "unreine" Haut zu entfetten. Gehen Sie dabei aber behutsam vor, denn eine
übertriebene Reinigung oder die Verwendung nicht geeigneter Produkte kann hier mehr schaden als nutzen.
Benutzen Sie keine herkömmliche Seife, da hierbei freie Fettsäuren auf der Haut zurückbleiben können und dadurch die Entstehung von Mitessern begünstigt wird.
Verwenden Sie stattdessen eine Reinigungs-Gel oder Reinigungsmilch für fettige Haut. Nach der Reinigung wird mit einem desinfizierenden und entzündungshemmenden Gesichtswasser die Haut auf die abschließende Pflege vorbereiten.
Verwenden Sie ein bis zweimal pro Woche ein Peeling. Damit werden ihre Poren geöffnet und die Haut gründlich gereinigt. Gehen Sie auch hier behutsam vor, da ansonsten die Talgproduktion durch die mechanische Beanspruchung unnötig angeregt wird. Besonders geeignet sind auch Reinigungsmasken, die Sie mehrmals pro Woche anwenden können. Die Masken entziehen der Haut überschüssiges Fett sowie lose Auflagerungen.
Vorsicht bei der Selbstbehandlung von Mitessern (Komedonen)! In der Regel sollten Sie Mitesser in einem Kosmetikinstitut entfernen lassen.
Wenn Sie aber eine Selbstbehandlung vornehmen, so beachten Sie folgende Grundregeln: Reinigen Sie zuvor Ihre Hände gründlich. Bereiten Sie die Haut durch ein Kamillen-Gesichtsdampfbad, eine Maske oder durch feuchtwarme Kompressen vor. Dadurch quillt die Haut auf und die Mitesser können mit leichtem Druck entfernt werden. Üben Sie keinen zu starken Druck auf die Haut aus und achten Sie auf Hygiene. Desinfizieren Sie anschließend die Haut unbedingt mit einem geeigneten Gesichtswasser um Entzündungen vorzubeugen.
Benutzen Sie nach der Reinigung eine leichte Feuchtigkeitscreme für fettige Haut. Diese nimmt das überschüssige Hautfett auf und unterdrückt die Entstehung von Mitessern.
Für die Kombinationsmöglichkeiten der Pflegeprodukte beachten Sie bitte die Empfehlungen, die wir in unserer Produktbeschreibung angeben.
Sonstige Hinweise
Das Spurenelement Zink vermindert eine übermäßige Talgproduktion und fördert die Wundheilung. Männer sollten die Trockenrasur bevorzugen. Eine fettige Haut braucht keine Fettcreme. Benutzen Sie daher nur Cremes, die speziell für die fettige Haut angeboten wird. Verwenden Sie im Sommer nach Möglichkeit ein Sonnengel oder eine Creme, die speziell für fettige Haut geeignet ist.
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